Graf von Roit zu Hoya

Schloss zu Hoya

Gemälde des Grafen von Roit:  MannaufweißemPferd Wappenrelief derer von Roit zu Hoya Graf von Hoya

Aktuelles Projekt: Naturschutz im Moor

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d603Ich redete mit den Wölfen, sprach mit der Sonne
und bin vom ersten Moment an verzaubert.
Niemals sah ich ein Land so weit, so unendlich
wild und andersartig.
An jedem Tag entdecke ich neu, was Schönheit ist.
Das Land meiner Herkunft. Das Land meiner Seele.
Transylvanien, oh Land der Zeit.

(Graf H. von Roit)

Mit diesen Worten habe ich im September 2002 das Hilfsprojekt “Land für Leute” in Rumänien erstmalig im Internet präsentiert. Ist es doch eine Sache des Herzens, in dem Land seiner geistigen Wurzeln mit der eigenen zur Verfügung stehenden Kraft zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird und direkt dem Menschen zu Gute kommt.
So habe ich es erreicht, zuerst mit eigenen finanziellen Mitteln, größere Landflächen zu erwerben und diese direkt auf zwei sehr, sehr arme Landarbeiterfamilien zu überschreiben. Durch meine Internetpräsenz haben weitere Menschen Land in dieser Region erworben und ebenfalls diesen Bauern zur Verfügung gestellt.   

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Alsbald hat dieses einzigartige Projekt dazu beigetragen, dass die erworbene Gesamtfläche von über 2,7 Hektar (mehr als 27.000 Quadratmeter) Ackerland eine dauerhafte Grundlage bietet, den beiden tüchtigen Familien unabhängig den Lebensunterhalt zu sichern.
Bei meinen regelmäßigen Aufenthalten in Rumänien
(meine Verlagsdruckerei produziert in Oradea/Transylvanien Bücher für viele andere Deutsche Verlagshäuser  zu unschlagbar günstigen Konditionen) konnte ich mich davon überzeugen, dass das Projekt - wenngleich wie beabsichtigt von mir nicht mehr gesteuert - auch heute noch immer reiche Früchte trägt.

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Auf dem oberen Bild  sehen Sie den Landarbeiter A. Sim bei der Arbeit auf seinem neuen Besitz.




Die Ortschaft Roit, hervorgegangen aus dem Besitz der Boyars de Roit - ins Deutsche übertragen als Graf von Roit - unweit der gestellten Ackerflächen




Die behördliche Zahlquittung zur Landübertragung ist neben dem Foto der Landübergabe durch Heiko Graf von Roit abgebildet.
 

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Afrika 2003. Der schwarze Kontinent mit so vielen Möglichkeiten
zu helfen. Doch Hilfe verrinnt wie das Wasser in der Wüste.

(Graf H. von Roit)

Fortsetzung des Artikels
“Schulen für Afrika” der Infoseite . . .                                       Bei mir stehen Menschen im Vordergrund

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Ich ziehe durch die Straßen, wie immer ist es weit nach Mitternacht. Die Luft ist feucht und heiß - wie immer. Leben spielt sich ab in den vielen Bars und Buden am Weg, trotz der vorgerückten Stunde.
Der Tag wird gemieden, zu viele Blutsauger überall. Afrika.
Keine Region für Touristen. Nur Abenteurer und Diamantenhändler zwingt der Wille zum Reichtum in diese Gegend am Südparzifik - und das Land ist Arm - Gegensätze.


Der richtige Ort auch für mich, irgendwie alleine - wie immer - denn mein Plan ist außergewöhnlich. Schulen für Menschen zu bauen, hier in einer Anders-Welt.

Mein deutschsprachiger Begleiter, ein Landeskundiger mit Beziehungen zu höheren Milizkreisen, hat einen Wagen mit Chauffeur organisiert, der uns in das Dorf Kipé fährt.
Hierhin sind meine Gelder geflossen, die ich bereits zuvor aus Deutschland transferiert habe, in treue Hände zum Bau von 3 Schulen.

Bei meiner Ankunft waren die Grundmauern errichtet und es ist bereits das gesamte Baumaterial bereit gestellt. Mein Vertrauen in das Projekt bedeutet auch: Dem Menschen zu trauen, der selbiges verwaltet, anders geht es hier nicht. Anders geht es nirgendwo. Denn Bedeutsam ist das Gefühl gemeinsam im Gedanken an ein entferntes Ziel Grenzen zu überwinden, auch die Grenze der empirischen Erfahrung um Anders-Welten zu verstehen...

... Nach nunmehr zwei Jahren berichtet mir mein Landsmann, dass die Schulen dem Zweck entsprechend genutzt werden, teilweise zumindest, da die dringende Notwendigkeit bestand, Hühnerställe zu besitzen um mit den Eiern ein “Vermögen” zu erwirtschaften - was in Afrika ein paar hundert Euro sind.
Nun denn, vielleicht ist es ja der Wunsch gerechter Voodoogötter gewesen, der mich hierher geleitet hat und der dem Dorf diesen Reichtum beschert hat. Mag der Betrachter nun sinnen was bedeutsam ist und ob blindes Vertrauen ein Glaube an Trugbilder sei, in der schwarzen Welt die uns umgibt? Wohl nicht das Verstehen von abstrakten Buchstaben und abgehobener Philosophie ist bedeutend hier, als vielmehr den naturnahen Weg durch das nackte Leben zu finden. Wie sollte es anders sein - Afrika, Land der Gegensätze. Und die Menschen dort kann ich gut verstehen und vertraue weiterhin auf deren
Kunst zu überleben.
 

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Sie sehen auf diesen Bildern die Kinder des Dorfes Kipé.



Falsch wäre die Vorstellung, dass Sie aus Mitleid Ihr ganzes Vermögen in dieses Land einbringen können um die Welt
zu heilen.
Zu verschieden ist das Leben dort zu dem unseren, zu andersartig die gewachsene Kultur und zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse der Menschen.

Heilung bringt nur der Mensch der gibt, ohne Resultate zu erwarten, denn die Entwicklung hier ist nackte Natur.










Auf dem rechten Bild sehen Sie im Hintergrund die Grundmauern der geplanten Schulen,
im Vordergrund die Dorfgemeinschaft.
 

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Nebenstehend die strohgedeckten Häuser im Dorf

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Pferdemord_BerWenn Brennkunst und Tradition sich in einer einzigartigen Harmonie vereinen, dann entsteht ein Kräuterlikör, der das Prädikat mystisch wirklich verdient.
Zu Recht, denn die Originalrezeptur entstammt einer alten Kräuterschrift
aus dem frühen Mittelalter.
Streng gehütet, fast vergessen, hat unser Brennmeister diesen geistvollen Tropfen für ein erlesenes Publikum
neu entdeckt.

(Flaschentext - Likör Schwarzer Reiter)

Warum nicht auch mal eine echte “Schnapsidee” haben? Zu Gunsten des von mir initiierten Verbandes zum Schutz vor Pferdemisshandlun- gen (Pferdemord) “Der Schwarze Reiter” hat die Kornbrennerei Boente in Recklinghausen einen be- kömmlichen Kräuterlikör gebrannt, bei dessen Abverkauf ein fester Betrag (je Flasche 1,75 €) an die Schutzgemeinschaft abgeführt wird.

Hintergrund:
Seit Anfang der 90er Jahre töteten sogenannte „Pferderipper“ an über 300 Tatorten mehr als 100 Pferde und misshandelten mehr als 900 Pferde auf grausamste Weise.
 

Display511Diese schockierende Tatsache ver- anlasste mich als Geschäftsführer eines Verlages und begeisterten Pferdefreund, ein aktuelles Buch zu diesem Thema zu planen und der breiten Leserschaft zugänglich zu machen. Ferner habe ich die nationale Schutzgemeinschaft „Der Schwarze Reiter I.G.“ ins Leben gerufen deren Ziel die Vermeidung und Prävention von Gewalttaten gegen Pferde ist.

Ich organisiere aktiv:

...
Die Zusammenführung von regionalen Pferdezüchtern und Pferdebesitzern zum Schutz der nächtlichen und abgelegenen Weiden und Ställe
... Die Förderung der Zusammenarbeit von Presse und Medien mit regionalen Interessentenkreisen zum Schutz der Pferde vor Gewaltverbrechen und Misshandlungen.
... Den Erfahrungsaustausch im Sichern und Schützen von Pferdeweiden und Pferdeställen.

Mein Informationsbuch „Pferdemord - Angst vor dem Pferderipper“ ist in einer Auflage von 2.000 Exemplaren im Jahre 2001 erscheinen und im Buch- handel zu beziehen (---> oder per Email-Bestellung direkt bei mir vonroit@graf-von-roit.com ---> 9,80 Euro incl. Porto)


Das Taschenbuch enthält u.A. auch die vollständigen Presseinformationen mit Fallbeschreibungen der zuständigen Landeskriminalämter Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein- Westfalen. Ferner informiert das Buch über Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Pferde auf Weiden und in Ställen.

Zahlreiche Zeitungsberichte und  teilweise auch bisher unveröffentlichte DPA-Recherchen sollen die Leser für die COVERBPferdemordproblematik sensibilisieren. Aktuelle Meinungen aus Internet- Chatrooms (z.B. www.pferdemord.de), die in gerechtfertigter Weise sehr emotional und ehrlich die persönlichen Meinungen von Betroffenen und aktiven Pferdeliebhabern wiedergeben, ergänzen mein Buch. Der Erlös aus dem Verkauf der Informationsschrift ist zu hundert Prozent der Schutzgemeinschaft „Der Schwarze Reiter I.G.“ zugeflossen.


Ergebnis: Durch reges Medieninteresse habe ich als wichtigstes Ziel meiner Arbeit erreicht, die Öffentlichkeit zu aktivieren, sensibel bei verdächtige Handlungen von potentiellen Pferdeschändern zu agieren.

Gewiss ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber meine bisherige Bemühung für den Schwarzen Reiter - nämlich Kommuni- kationsräume zu schaffen - bestätigt mir, diesen Weg der Öffentlichkeitsarbeit gewählt zu haben.


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